Die Blechblasinstrumente
Festlich, kraftvoll, sanft und volltönend – so vielfältige Klänge können wir mit den verschiedenen Instrumenten aus „Blech“ machen. Wir unterscheiden die trompetenartigen Instrumente (Trompete und Posaune) von den hornartigen (Flügelhorn, Kornett, Waldhorn, Tenorhorn, Bariton und Tuba). Trompete und Posaune machen die strahlenden und auch mal scharfen Töne, die anderen tragen meist die sanfteren, weichen Töne zur Musik bei. Und die Tuba ist als tiefstes Instrument die Grundlage von allem!
Jedes dieser Instrumente kann alleine oder in Gruppen gespielt werden. Und da ist dann die Auswahl groß: vom Duo mit zwei gleichen oder zwei verschiedenen Instrumenten über kleine Besetzungen (z.B. Quintett: 2 Trompeten, Horn, Posaune, Tuba) bis hin zu Jazz-Combo, BigBand, Posaunenchor, Blasorchester und Sinfonieorchester – überall wird Blech gebraucht!
Der Ton entsteht beim Blech durch gleichmäßig geblasene Luft, die an den Mundlippen zu einem Ton wird. Die Atmung ist die Grundlage von einem schönen Ton, dann müssen die Lippen – der sogenannte Ansatz – allmählich stärker werden und schließlich muss die Luft für jeden Ton verändert werden. Dazu kommt bei den meisten „Blechis“ die Bedienung von drei Ventilen, mit denen man die Rohrlänge ändert. Nur bei der Posaune wird der „Zug“ hin und her geschoben – daher auch der Name „Zugposaune“ (also kein ICE !).
Wer ein Blechblasinstrument wählt, sollte mindestens 6 Jahre alt sein und Lust an einem Instrument haben, dass etwas körperliche Kraft erfordert. Die größeren Instrumente erfordern dann etwas mehr Körpergröße, also ungefähr ab dem Alter von neun Jahren – aber man kann ja auf einem kleineren, kindgerechten Instrument beginnen! Da aus so einer „Röhre“ (lateinisch: tuba) nur das herauskommt, was man hineingibt, ist es sehr hilfreich, wenn man gut hören und sich einen Ton innerlich vorstellen kann. Singen ist dafür immer gut! Das Ausprobieren unter Anleitung einer Musikschullehrkraft sollte der Entscheidung für eines dieser wunderbaren Instrumente immer vorausgehen. von Ulrich
BLECHBLASINSTRUMENTE
Trompete
Die Königin der Bläser: laut, glänzend und immer vorn dabei.
Drei Ventile, viele Töne – und ganz viel Power!
Waldhorn
Rund, edel und ziemlich verschlungen. Klingt weich und geheimnisvoll – wie
ein Märchen aus dem Wald. Aber Vorsicht: gar nicht so einfach zu zähmen!
Posaune
Hier wird nicht gedrückt, sondern geschoben! Mit dem Zug kann man tolle Töne
machen und Glissandi zaubern.
Baritonhorn
Sieht aus wie eine kleine Tuba – klingt aber heller und flexibler. Das Bariton liebt
schöne Melodien und fühlt sich im Blasorchester pudelwohl. Ein echter Teamplayer
mit weichem Sound!
Euphonium
Der große Bruder vom Bariton – oder einfach: die Tuba mit Gefühl. Warm, weich und
wunderbar voll im Klang. Wenn das Euphonium spielt, wird‘s gleich ein bisschen
gemütlicher im Orchester.
Tuba
Der Bass unter den Bläsern – tief, gemütlich und richtig wuchtig.
Ohne Tuba kein Fundament. Die Tuba brummt- und der Rest tanzt!
Ob im Orchester, Bläserensemble oder einfach zu Hause:
Blasinstrumente machen Spaß – besonders gemeinsam!
Bei uns finden Sie Unterricht, Freund*innen und viele Auftrittsmöglichkeiten.
von Ivo

